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Andere Herkunft, andere Sprache
 
Warum sich Meerschweinchen nicht als Partner für Kaninchen eignen.

Vier Beine, weiches Fell und richtig süß – mehr haben Meerschweinchen und Kaninchen nicht gemeinsam. Die beiden gehören unterschiedlichen Arten an, die einander zwar nichts tun, sich aber auch nicht verständigen können. Kein Wunder, Kaninchen sind ursprünglich Bewohner der Pyrenäenhalbinsel und Nordafrikas, Meerschweinchen stammen aus den Anden
.
 

Andere Länder, andere Sitten: Kaninchen unterhalten sich hauptsächlich über Körpersprache und Geruch, weniger durch Laute. Meerschweinchen setzen dagegen komplett auf die Akustik. Diese zum Teil durchdringenden Laute sind ein Stressfaktor für Kaninchen. Eine Rückzugsmöglichkeit bietet den Langohren nur zum Teil Erleichterung. Ungesund für die deutlich kleineren Meerschweinchen kann es dagegen werden, wenn sie in das territoriale Gerangel der Kaninchen geraten. Das passiert womöglich nicht ganz so oft, denn der zweite große Unterschied liegt neben der Sprache in der Lebensweise: Meerschweinchen haben über den Tag verteilte Aktiv- und Ruhephasen, Kaninchen haben ihren Aktivitätsschwerpunkt eher in der Dämmerung oder Nachts.
Nicht nur die Sprache und die Lebensweise bieten Konfliktstoff, auch die Ernährung zeigt die Unterschiedlichkeit der beiden possierlichen Hausgenossen. Das große Thema ist Vitamin C: Meerschweinchen müssen es täglich über die Nahrung aufnehmen, Kaninchen können es selbst bilden. Ein großes Problem für eine etwaige gemeinsame Haltung, denn eine deutlich erhöhte Gabe von Vitamin C kann bei den Langohren zu Durchfall, Blasenschlamm und Nierensteinen führen.

Kommunikation und sozialer Austausch sind letztendlich nur unter Artgenossen möglich. In Österreich ist daher die gemeinsame Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen per Tierschutzgesetz verboten. Ebenso wie die Einzelhaltung von Meerschweinchen.


Tierschutzverein Dithmarschen e.V. | tierschutzverein.dithmarschen@online.de